Im schönen Sauerland aufgewachsen, verließ ich mit 17 das Gymnasium, um in Kaiserslautern bei Orgelbau Zimnol eine Lehre zu machen, die ich im Januar 2005,  erfolgreich abschloss. Ermuntert von meinem Lehrmeister machte ich, neben der Ausbildung zum Orgel – und Harmoniumbauer, auch noch die Ausbildung zum nebenberuflichen Kirchenmusiker (C-Prüfung).
Parallel zu meiner Gesellentätigkeit in Kaiserslautern besuchte ich die 2-jährige Meisterschule in Ludwigsburg, die ich ebenfalls erfolgreich im August 2008 abschloss.
Kurz vor der Prüfung bekam ich die Chance in Frankreich an einem Projekt, einer Merklin Orgel, mitzuarbeiten und nutzte diese um meine Intonationskenntisse zu vertiefen.

Nach der bestandenen Prüfung zog es mich in die weite Welt. Zuerst war ich als Volontärin in der Dormitio Abtei in Jerusalem, wo ich für die Ausreinigung und Instandsetzung der Orgel zuständig war.

Danach konnte ich bei J.W. Walker in England den dortigen Stil kennenlernen.

In Belgien bei Orgelbau Schumacher durfte ich in die Welt des flämischen und französischen Orgelbaus abtauchen. Es gab dort spannende Projekte mit historischen und teils denkmalgeschützten Orgeln.

Zurück in Deutschland zog es mich wieder in den Süden zur Vleugels Orgelmanufactur.

Nun wohne ich im Weserbergland und habe im Oktober 2017 meinen eigenen Betrieb eröffnet.

Und hin und wieder spiele ich auch in einem Gottesdienst die Orgel.

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